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Beifuß Tee

 3,50

Beschreibung

Verwendung von Beifußkraut

Bereits seit germanischer Zeit ist der Beifuß bei uns bekannt und vermutlich auch schon in Gebrauch. Er wächst am Wegesrand aber auch gerne auf eher steinigen Böden. Das Beifußkraut ist eines der bekannten Bitterkräuter, welche allgemein die natürliche Verdauung stärken und auch für eine gute Fettverdauung interessant sind. Insgesamt soll es die Leber und Galle auf naturgemäße Weise stärken und regt gleichzeitig die Verdauungssäfte an. Darüber hinaus ist Beifußkraut elementarer Bestandteil von ausleitenden Kräutermischungen. Auch gilt das Beifußkraut als klassische Pflanze für die Frau, weil es passend ist, um Frauen in ihren besonderen und oft anstrengenden Phasen auf wohltuende Weise zu stärken und zu entspannen.

Wichtige Inhaltsstoffe von Beifußkraut

  • Gerbstoffe
  • Bitterstoffe
  • ätherische Öle
  • Cineol
  • Thujon (giftig)

Beifußkraut als Tee

Für einen Tee wird das Beifußkraut als einfacher Aufguss zubereitet. Man nimmt dazu einen Teelöffel Beifuß und gießt sie mit kochendem Wasser auf. Anschließend lässt man den Beifußtee etwa zwei bis drei Minuten ziehen. Den heißen Tee sollte man am besten ungesüßt und in kleinen Schlucken trinken.

Beifuß als Heilkraut

Beifuß ist ein sehr altes Heilkraut und wurde bereits in der Antike und im Mittelalter sehr häufig verwendet. Auch heute wird die Pflanze noch in der Naturheilkunde bzw. in der Volksmedizin für verschiedene Beschwerden und Krankheiten genutzt. Verwendung finden dabei sowohl die Blätter (Artemisiae vulgaris herba), die Rispen als auch die Wurzeln (Radix Artemisiae vulgaris).

Im Kräuterbuch von P. A. Matthioli fand der Beifuß u.a. bei Geburtskomplikationen, zur Geburtserleichterung und bei Fehlgeburten Anwendung (…hilft auch in Kindsnöten / erwärmet die Geburtsglieder / treibt die todte Frucht und das Bälgle…). Bei Problemen mit dem Harnfluss wurde empfohlen, weißen Wein mit Beifuß zu mischen und zu sieden. Der Wein wurde jedoch nicht getrunken, sondern in die Nähe des Harnleiters äußerlich eingerieben. Beifuß in Verbindung mit, Odermennig und Kamille wurden zur Gewebsverbesserung und gegen „lahme“ Adern verwendet.

Die Wurzel des Beifußes wurde im frühen 19. Jahrhundert zur Behandlung von Epilepsie verwendet. Inwiefern eine heutige Anwendung bei Epilepsiefällen möglich ist, wurde nicht ausreichend wissenschaftlich untersucht. Das im Beifuß enthaltende Artemisinin wird u.a. heute bei der Behandlung von Malaria eingesetzt. Allerdings handelt es sich hierbei um den einjährigen Beifuß (Artemisia annua) und nicht um den Gewöhnlichen Beifuß (Artemisia vulgaris). Der Gewöhnliche Beifuß enthält weniger Artemisinin, weswegen der einjährige bevorzugt wird.

Heutige Anwendungen: Beifuß wird heute u.a. bei Magen- und Darmbeschwerden sowie bei allgemeinen Verdauungsbeschwerden verwendet. Hierfür wird meist die Zubereitung von Beifußtee empfohlen, der jedoch nicht länger als eine Woche eingenommen werden sollte. Weitere naturheilkundliche Anwendungen sind:

  • Galle- und Leberbeschwerden
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Wechseljahresbeschwerden
  • leichte Nervenkrankheiten
  • Übelkeit

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Diverse Zeitungen berichten über Beifuß

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-angebliches-wundermittel-artemisia-mit-kraeutertee-gegen-covid-19-a-2317e482-5e7a-4fa2-9e5e-7c484699040a

https://m.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/coronavirus/beifuss-gegen-covid-19-es-ist-ein-kraut-gewachsen/

https://www.diepresse.com/5811062/krautertrank-aus-afrika-soll-gegen-corona-helfen

https://m.tagesspiegel.de/berlin/klinische-studie-zu-beifuss-kraut-gegen-covid-19-wird-in-mexiko-getestet/26144790.html

 

 

Zusätzliche Informationen

Gewicht 0.080 kg
Größe 20 × 11 × 7 cm

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